Teuerste Kaffee der Welt: Top 8 Luxuskaffees 2026

Der teuerste Kaffee der Welt kostet bis zu 1.200 Euro pro Kilogramm und wird durch außergewöhnliche Verarbeitungsmethoden gewonnen. Von Elefanten verdaute Bohnen, seltene Anbaugebiete und extreme Limitierungen machen diese Kaffeesorten zu begehrten Luxusgütern. In diesem umfassenden Guide erfahren Sie, welche Kaffeesorten 2026 die Spitzenpreise erzielen, wie sie hergestellt werden und wo Sie teuersten Kaffee in Deutschland kaufen können.

Black Ivory – Der teuerste Kaffee der Welt aus Elefantenkot

Black Ivory Kaffee führt 2026 mit einem Preis von 1.000 bis 1.200 Euro pro Kilogramm die Liste der weltweit teuersten Kaffeesorten an. Diese exklusive thailändische Spezialität wird durch einen einzigartigen Fermentationsprozess im Verdauungstrakt asiatischer Elefanten gewonnen. Die Enzyme der Elefanten zersetzen die Proteine in den Kaffeebohnen und reduzieren die Bitterkeit erheblich, was zu einem außergewöhnlich milden und süßlichen Geschmacksprofil mit Noten von Schokolade, Malz und Gewürzen führt.

Die Produktion ist äußerst limitiert: Aus 33 Kilogramm frischen Kaffeekirschen gewinnt man nach der natürlichen Verdauung durch Elefanten nur etwa 1 Kilogramm verkaufsfähigen Kaffee. Die Tiere werden in der Golden Triangle Asian Elephant Foundation in Nordthailand artgerecht gehalten, und ein Teil der Erlöse fließt direkt in den Elefantenschutz. In Deutschland ist Black Ivory Kaffee ausschließlich über spezialisierte Luxus-Kaffeeröstereien oder direkt beim Hersteller erhältlich, wobei die Lieferzeiten bis zu 8 Wochen betragen können.

Kopi Luwak – Der berühmte Katzenkaffee aus Indonesien

Der Kopi Luwak Kaffee ist vermutlich der bekannteste unter den teuersten Kaffeesorten weltweit und kostet 2026 zwischen 250 und 600 Euro pro Kilogramm, abhängig von Authentizität und Herkunft. Diese indonesische Spezialität entsteht durch die Verdauung der Fleckenmusang (Luwak), einer Schleichkatzenart, die selektiv die reifsten Kaffeekirschen frisst. Der Fermentationsprozess im Magen-Darm-Trakt der Tiere verändert die chemische Zusammensetzung der Bohnen fundamental und erzeugt ein erdiges, weiches Aroma mit deutlich reduzierter Säure.

Kritisch zu betrachten ist allerdings die Produktionsmethode von Kopi Luwak: Während traditionell wild lebende Schleichkatzen die Kaffeekirschen natürlich fressen, werden heute viele Tiere in käfigartigen Farmen unter fragwürdigen Bedingungen gehalten. Echten, ethisch produzierten Wildkaffee erkennen Sie an Zertifikaten und deutlich höheren Preisen. In Deutschland sollten Sie ausschließlich bei verifizierten Händlern mit Herkunftsnachweisen kaufen. Eine 100-Gramm-Packung authentischer Kopi Luwak kostet mindestens 40-60 Euro bei seriösen Anbietern.

Misha Kaffee – Die exotische Nasenbär-Variante aus Peru

Misha Kaffee, auch als Uchunari bezeichnet, ist mit Preisen von 300 bis 500 Euro pro Kilogramm eine der seltensten Kaffeespezialitäten weltweit. Dieser außergewöhnliche Kaffee wird in den peruanischen Anden produziert, wo wilde Nasenbären (Coati) nachts die reifsten Kaffeekirschen von den Plantagen fressen. Die Verdauungsenzyme dieser Tiere bewirken eine natürliche Fermentation, die dem Kaffee aus Nasenbär-Verarbeitung ein einzigartiges nussiges Profil mit Karamellnoten und subtiler Fruchtsäure verleiht.

Im Gegensatz zum Kopi Luwak stammt Misha ausschließlich von wildlebenden Tieren, was die Produktion ethisch unbedenklich macht, aber auch extrem limitiert. Peruanische Kaffeebauern sammeln die ausgeschiedenen Bohnen in den frühen Morgenstunden, bevor die Sonne die empfindlichen Bohnen beschädigt. In Deutschland ist dieser teuerste Kaffee aus Tierkot noch schwerer zu finden als Black Ivory, meist nur über spezialisierte Online-Shops mit direkten Kontakten zu südamerikanischen Produzenten. Die jährliche Weltproduktion liegt bei weniger als 50 Kilogramm.

Geisha Kaffee – Die Königin der Arabica-Bohnen

Geisha Kaffee (auch Panama Geisha genannt) erreicht 2026 Auktionspreise von bis zu 800 Euro pro Kilogramm und gilt unter Kaffee-Kennern als die absolut beste Arabica-Sorte der Welt. Ursprünglich aus Äthiopien stammend, wird diese seltene Varietät heute hauptsächlich in den Hochlagen Panamas auf der Hacienda La Esmeralda kultiviert. Die Bohnen entwickeln in Höhen über 1.600 Metern ein außergewöhnliches Aromaprofil mit intensiven Jasmin-Noten, Bergamotte, tropischen Früchten und einer lebendigen Säurestruktur.

Was Geisha Kaffee so teuer macht, ist die extrem geringe Ertragsmenge pro Pflanze und die anspruchsvollen Anbaubedingungen. Die Pflanzen sind anfällig für Krankheiten und produzieren deutlich weniger Kirschen als Standard-Arabica-Sorten. Bei internationalen Wettbewerben wie der Best of Panama Auction erzielen Spitzenlots regelmäßig Rekordpreise. In Deutschland können Sie Panama Geisha bei Specialty-Coffee-Röstereien wie Röststätte, Flying Roasters oder The Barn kaufen, wobei 250 Gramm zwischen 40 und 80 Euro kosten.

Jamaika Blue Mountain – Karibische Eleganz für Genießer

Jamaika Blue Mountain Kaffee kostet 2026 zwischen 70 und 120 Euro pro Kilogramm und zählt zu den klassischen Luxuskaffees mit hervorragendem Ruf. Dieser Kaffee wächst ausschließlich in den Blue Mountains Jamaikas auf Höhen zwischen 900 und 1.500 Metern unter idealen klimatischen Bedingungen. Das kühle, nebelige Klima und die vulkanischen Böden verleihen den Bohnen ein mildes, ausgewogenes Aroma mit kaum wahrnehmbarer Bitterkeit und einer samtigen Textur.

Die Jamaika Blue Mountain Bezeichnung ist streng geschützt und darf nur für Kaffee aus bestimmten Parishes verwendet werden. Besonders in Japan ist dieser Kaffee extrem beliebt – bis zu 80 Prozent der Ernte werden dorthin exportiert. Die Bohnen werden in charakteristischen Holzfässern verpackt, was zur Authentizität beiträgt. In Deutschland sollten Sie auf das offizielle Siegel der Jamaica Coffee Industry Board achten. Seriöse Anbieter wie Tchibo Rarität, Kaffee24 oder spezialisierte Feinkosthändler führen zertifizierten Blue Mountain Kaffee mit vollständiger Rückverfolgbarkeit.

St. Helena Kaffee – Der historische Napoleon-Kaffee

St. Helena Kaffee von der abgelegenen südatlantischen Insel kostet zwischen 120 und 180 Euro pro Kilogramm und ist eng mit Napoleon Bonaparte verbunden, der während seines Exils dort diesen Kaffee schätzte. Die extreme Isolation der Insel, 1.950 Kilometer von der afrikanischen Küste entfernt, schafft ein einzigartiges Mikroklima mit mineralreichen vulkanischen Böden, konstanten Passatwinden und idealen Temperaturen für Arabica-Anbau.

Die jährliche Produktion liegt bei nur etwa 12 Tonnen, was St. Helena Kaffee extrem selten macht. Die Bohnen werden von Hand gepflückt und verarbeitet, was zu einem außergewöhnlich sauberen Geschmacksprofil mit Karamell-Süße, würzigen Noten und mittlerer Säure führt. In Deutschland ist dieser historische Kaffee vor allem über Online-Spezialitätenhändler erhältlich. Der britische Einzelhändler Harrods führt traditionell St. Helena Coffee, aber auch deutsche Premium-Röstereien importieren gelegentlich kleine Mengen. Eine Besonderheit: Die Bohnen werden oft noch in der traditionellen Green Tipped Bourbon Varietät angebaut.

Hawaii Kona Kaffee – Vulkanischer Luxus vom Pazifik

Hawaii Kona Kaffee aus den vulkanischen Hängen der Big Island kostet 60 bis 100 Euro pro Kilogramm und ist der einzige in den USA angebaute Premium-Kaffee. Die Kona-Region bietet ideale Bedingungen: Vormittagssonne, nachmittägliche Wolkendecke, milde Nächte und nährstoffreiche Vulkanerde. Diese Kombination erzeugt Bohnen mit einem vollmundigen, butterartigen Körper, sanfter Säure und Noten von Nuss, Gewürzen und Zartbitterschokolade.

Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die Bezeichnung 100% Kona Coffee, da viele Mischungen nur 10 Prozent echte Kona-Bohnen enthalten. Authentischer Kona wird in vier Qualitätsstufen klassifiziert: Extra Fancy, Fancy, Number 1 und Prime, basierend auf Bohnengröße und Defektrate. In Deutschland bieten Spezialitätenhändler wie Kaffee-Netz, KaffeeShop24 oder direkt von hawaiianischen Farmern über Importeure echten Kona an. Die begrenzte Anbaufläche von nur etwa 800 Hektar und hohe US-Produktionskosten rechtfertigen die Premium-Preise für diesen hawaiianischen Luxuskaffee.

Excelsa Kaffee – Die wiederentdeckte afrikanische Rarität

Excelsa Kaffee ist mit Preisen ab 80 Euro pro Kilogramm eine weniger bekannte, aber faszinierende Spezialität aus Zentralafrika, hauptsächlich Tschad und der Zentralafrikanischen Republik. Diese Kaffeesorte gehört botanisch zur Art Coffea liberica var. dewevrei und macht weniger als 1 Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Excelsa-Bohnen sind größer als Arabica und erzeugen ein komplexes, fruchtiges Profil mit weinartigen Noten und ausgeprägter Säure.

Was Excelsa so besonders macht, ist seine Widerstandsfähigkeit gegen Dürre und Krankheiten sowie die Fähigkeit, in niedrigeren Höhenlagen zu gedeihen. Der Geschmack ist polarisierend: Manche beschreiben ihn als teeähnlich mit dunklen Früchten, andere finden ihn zu intensiv. In Deutschland ist echter Excelsa extrem schwer zu finden und wird meist nur von hochspezialisierten Mikro-Röstereien in limitierten Chargen angeboten. Die Renaissance dieser vergessenen Kaffeesorte begann erst in den letzten Jahren, als Spezialitätenröster das einzigartige Potential für Blends und Single-Origin-Experimente entdeckten.

Wie wird der teuerste Kaffee der Welt gewonnen?

Die Gewinnung der teuersten Kaffeesorten der Welt basiert auf drei Hauptfaktoren: außergewöhnliche Verarbeitungsmethoden, extreme Seltenheit und optimale Anbaubedingungen. Bei tierverarbeiteten Sorten wie Black Ivory, Kopi Luwak und Misha durchlaufen die Kaffeekirschen den Verdauungstrakt von Elefanten, Schleichkatzen oder Nasenbären. Die Verdauungsenzyme brechen Proteine ab und reduzieren Bitterstoffe, während die Fermentation im Darm komplexe Geschmacksverbindungen entwickelt.

Nach der Ausscheidung werden die Bohnen gewaschen, sonnengetrocknet und mehrfach sortiert, um beschädigte Exemplare zu entfernen. Der gesamte Prozess ist arbeitsintensiv und hat extrem niedrige Ausbeuten. Bei geografisch limitierten Sorten wie St. Helena oder Hawaii Kona liegt der Fokus auf perfekten Anbaubedingungen: spezifische Höhenlagen, Mikroklima, Bodenzusammensetzung und traditionelle Handverarbeitung. Geisha Kaffee kombiniert genetische Seltenheit mit anspruchsvollem Anbau in Höhenlagen über 1.600 Metern. Alle diese Faktoren zusammen erklären, warum ein Kilogramm Luxuskaffee mehr kostet als ein durchschnittliches Monatsgehalt.

Preisvergleich: Was kostet der teuerste Kaffee 2026?

Der Preis für teuersten Kaffee variiert 2026 erheblich je nach Sorte, Herkunft und Verfügbarkeit. Black Ivory führt mit 1.000-1.200 Euro pro Kilogramm, gefolgt von seltenen Geisha-Auktionslots mit bis zu 800 Euro. Kopi Luwak bewegt sich zwischen 250-600 Euro, wobei wildgesammelte authentische Varianten deutlich teurer sind als farm-produzierte. Misha Kaffee liegt bei 300-500 Euro, St. Helena bei 120-180 Euro und Hawaii Kona bei 60-100 Euro für 100-prozentige Qualität.

In Deutschland müssen Sie zusätzlich Importkosten, Zoll und Mehrwertsteuer einkalkulieren, was den Endpreis um 20-30 Prozent erhöhen kann. Bei spezialisierten Online-Händlern sind kleinere Mengen (50-100 Gramm) proportional teurer als Kilogramm-Pakete. Für Kopi Luwak zahlen Sie beispielsweise 40-60 Euro für 100 Gramm bei verifizierten Händlern, was 400-600 Euro pro Kilo entspricht. Vorsicht vor Schnäppchen: Kopi Luwak unter 200 Euro pro Kilogramm ist mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht oder stammt aus Massentierhaltung. Seriöse Anbieter in Deutschland wie Kaffee-Spezialitäten.de, Luxuscoffee.de oder Premium-Röstereien liefern Echtheitszertifikate und detaillierte Herkunftsinformationen mit.

Wo kann man teuersten Kaffee in Deutschland kaufen?

Den teuersten Kaffee in Deutschland kaufen können Sie über mehrere spezialisierte Kanäle. Online-Händler wie Coffee Circle, Roast Market und spezialisierte Luxuskaffee-Shops führen regelmäßig Premium-Sorten wie Geisha, Jamaica Blue Mountain und Hawaii Kona. Für extreme Raritäten wie Black Ivory müssen Sie oft direkt beim Produzenten bestellen oder über internationale Luxury-Food-Plattformen wie Harrods, Fortnum & Mason oder spezialisierte Schweizer Importeure gehen.

In deutschen Großstädten finden Sie teure Kaffeespezialitäten bei Premium-Röstereien: The Barn in Berlin, Röststätte in Berlin, Machhörndl in München, Quijote Kaffee in Hamburg oder Public Coffee Roasters in Hamburg führen gelegentlich Mikro-Lots von Geisha und anderen Raritäten. KaDeWe in Berlin und Alsterhaus in Hamburg haben Feinkost-Abteilungen mit wechselndem Luxuskaffee-Sortiment. Für Kopi Luwak sollten Sie ausschließlich bei Händlern mit Wild-Kopi-Zertifizierung kaufen, etwa bei Kopi-Luwak-Deutschland.de oder verifizierten Importeuren mit direkten indonesischen Farmerbeziehungen. Messen wie die Internorga in Hamburg oder Anuga in Köln bieten Gelegenheiten, Raritäten direkt von Importeuren zu probieren und zu bestellen.

Geschmack und Zubereitung von Luxuskaffee

Die Zubereitung von teuerstem Kaffee erfordert besondere Sorgfalt, um die komplexen Aromen optimal zu extrahieren. Für tierverarbeitete Sorten wie Black Ivory oder Kopi Luwak empfehlen Experten die French Press oder Karlsbader Kanne, da diese Methoden die öligen Komponenten und subtilen Geschmacksnuancen bewahren. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 88-92°C, und das Verhältnis sollte 60-65 Gramm Kaffee pro Liter Wasser betragen.

Bei Geisha Kaffee bevorzugen Kenner Pour-Over-Methoden wie Hario V60 oder Chemex, die die floralen und fruchtigen Noten hervorheben und die lebendige Säure perfekt zur Geltung bringen. Die Mahlgrad-Einstellung ist kritisch: mittelfein für Pour-Over, gröber für French Press. Verwenden Sie unbedingt hochwertiges, gefiltertes Wasser ohne Chlor oder starke Mineralien, die das Geschmacksprofil verfälschen würden. Ein häufiger Fehler ist zu heißes Wasser oder zu lange Extraktionszeit, was selbst teuersten Kaffee bitter macht. Für Jamaica Blue Mountain oder Hawaii Kona eignen sich auch Siebträgermaschinen bei 9 bar Druck und 25-30 Sekunden Extraktionszeit für einen vollmundigen Espresso mit samtiger Crema.

Ethische Bedenken bei tierverarbeitetem Kaffee

Die ethischen Probleme bei Kopi Luwak und ähnlichen tierverarbeiteten Kaffeesorten sind erheblich und sollten bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Während traditionell wild lebende Schleichkatzen natürlich Kaffeekirschen fraßen und Bauern die ausgeschiedenen Bohnen sammelten, hat die gestiegene Nachfrage zu industriellen Farmen geführt, wo Tiere in kleinen Käfigen gehalten und mit Kaffeekirschen zwangsernährt werden. Tierschutzorganisationen wie PETA und World Animal Protection dokumentieren regelmäßig unhaltbare Zustände.

Bei Black Ivory Kaffee ist die Situation besser: Die Elefanten leben in Schutzprojekten, fressen Kaffeekirschen nur als kleinen Teil ihrer natürlichen Diät und die Erlöse unterstützen Artenschutzprogramme. Dennoch bleibt die Frage, ob die Nutzung von Tieren für Luxusprodukte gerechtfertigt ist. Wenn Sie tierverarbeiteten Kaffee kaufen möchten, achten Sie auf Zertifikate wie Rainforest Alliance, UTZ oder direkte Farm-Dokumentation. Wild-gesammelter Kopi Luwak ist erkennbar an deutlich höheren Preisen (über 400 Euro/kg), geringen Mengen und detaillierten Herkunftsangaben. Alternativ bieten Geisha, Jamaica Blue Mountain oder Hawaii Kona ethisch unbedenkliche Luxusalternativen mit vergleichbarer Geschmackskomplexität.

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Was Sie über teuerste kaffee der welt wissen sollten

Wird der teuerste Kaffee aus Tierkot gewonnen?

Ja, die teuersten Kaffeesorten der Welt wie Black Ivory (1.000-1.200 Euro/kg) und Kopi Luwak (250-600 Euro/kg) werden tatsächlich aus Tierkot gewonnen. Bei Black Ivory fressen Elefanten Kaffeekirschen, deren Bohnen nach der Verdauung gesammelt werden. Die Enzyme im Verdauungstrakt zersetzen Proteine und reduzieren Bitterstoffe, was einen außergewöhnlich milden Geschmack erzeugt. Ähnlich funktioniert Kopi Luwak mit Schleichkatzen und Misha Kaffee mit Nasenbären. Die Fermentation im Darm entwickelt komplexe Aromen, die durch normale Verarbeitung nicht erreichbar sind. Allerdings sind ethische Bedenken berechtigt, besonders bei farm-produziertem Kopi Luwak, wo Tiere oft unter schlechten Bedingungen gehalten werden.

Welches ist der teuerste Kaffee der Welt?

Der teuerste Kaffee der Welt 2026 ist Black Ivory aus Thailand mit Preisen zwischen 1.000 und 1.200 Euro pro Kilogramm. Diese exklusive Sorte wird durch Verdauung in Elefanten gewonnen und in extrem limitierten Mengen produziert. Aus 33 Kilogramm Kaffeekirschen entsteht nur etwa 1 Kilogramm verkaufsfähiger Kaffee. Auf Platz zwei folgen bestimmte Geisha-Auktionslots aus Panama mit bis zu 800 Euro pro Kilogramm. Kopi Luwak liegt mit 250-600 Euro deutlich darunter, wird aber häufiger verkauft. In Deutschland können Sie Black Ivory über spezialisierte Luxus-Händler oder direkt beim Produzenten bestellen, wobei Wartezeiten von bis zu 8 Wochen üblich sind.

Wie viel kostet 1 kg Luwak Kaffee?

Ein Kilogramm authentischer Kopi Luwak Kaffee kostet 2026 zwischen 250 und 600 Euro, abhängig von Qualität und Herkunft. Wild gesammelter Kopi Luwak von frei lebenden Schleichkatzen liegt am oberen Ende dieser Preisspanne (400-600 Euro), während farm-produzierter Kaffee günstiger ist (250-350 Euro). In Deutschland zahlen Sie bei seriösen Händlern mindestens 40-60 Euro für 100 Gramm verifizierten Wild-Kopi Luwak. Vorsicht bei Angeboten unter 200 Euro pro Kilogramm – diese sind fast immer gefälscht oder stammen aus fragwürdiger Massentierhaltung. Achten Sie auf Echtheitszertifikate, detaillierte Herkunftsangaben und Zertifizierungen wie Rainforest Alliance. Die geringe Weltproduktion und aufwendige Sammlung rechtfertigen die hohen Preise für echten Kopi Luwak.

Wie viel kostet Elefanten Kaffee?

Elefanten Kaffee, bekannt als Black Ivory, kostet 2026 zwischen 1.000 und 1.200 Euro pro Kilogramm und ist damit die teuerste kommerziell erhältliche Kaffeesorte weltweit. Der hohe Preis erklärt sich durch die extrem niedrige Ausbeute: Elefanten müssen etwa 33 Kilogramm Kaffeekirschen fressen, um 1 Kilogramm verkaufsfähige Bohnen zu produzieren. Die Tiere leben in der Golden Triangle Asian Elephant Foundation in Nordthailand, und ein Teil der Erlöse fließt in Artenschutzprogramme. In Deutschland ist Black Ivory nur über spezialisierte Luxus-Händler oder Direktimport erhältlich. Eine 35-Gramm-Packung kostet etwa 80-100 Euro. Aufgrund der limitierten Jahresproduktion von weniger als 200 Kilogramm weltweit sind Lieferzeiten von 6-8 Wochen normal.

Wo kann man teuersten Kaffee der Welt kaufen?

Den teuersten Kaffee der Welt kaufen Sie in Deutschland über spezialisierte Online-Händler, Premium-Röstereien und Luxus-Feinkostgeschäfte. Für Black Ivory, Misha oder seltene Geisha-Lots bestellen Sie direkt bei internationalen Produzenten oder über Luxus-Plattformen wie Harrods. Sorten wie Jamaica Blue Mountain, Hawaii Kona und Standard-Geisha finden Sie bei deutschen Specialty-Coffee-Röstereien wie The Barn (Berlin), Röststätte (Berlin), Quijote Kaffee (Hamburg) oder im Online-Shop von Coffee Circle und Roast Market. KaDeWe Berlin und Alsterhaus Hamburg führen wechselnde Luxuskaffee-Sortimente. Für authentischen Kopi Luwak kaufen Sie ausschließlich bei verifizierten Händlern mit Wild-Kopi-Zertifikaten. Messen wie Internorga oder Anuga bieten direkte Kontakte zu Importeuren und Verkostungsmöglichkeiten.

Schmeckt teurer Kaffee wirklich besser?

Ob teurer Kaffee besser schmeckt, hängt von persönlichen Vorlieben ab, aber objektiv bieten Luxuskaffees außergewöhnliche Geschmacksprofile. Sorten wie Geisha zeichnen sich durch florale Jasmin-Noten, tropische Früchte und lebendige Säure aus, die in normalem Kaffee nicht vorkommen. Black Ivory und Kopi Luwak haben extreme Milde mit kaum Bitterkeit durch enzymatische Verdauung. Jamaica Blue Mountain überzeugt mit perfekter Balance und samtiger Textur. Allerdings bedeutet höherer Preis nicht automatisch besseren Geschmack für jeden – manche bevorzugen die kräftige Röstung günstiger Espresso-Blends. Der Preis reflektiert oft Seltenheit, aufwendige Produktion und Exklusivität mehr als reine Geschmacksüberlegenheit. Für Kaffee-Enthusiasten lohnt sich das Probieren definitiv, Gelegenheitstrinker sind mit hochwertigem Specialty Coffee um 30-40 Euro/kg oft ähnlich zufrieden.

Kaffeesorte Preis pro kg (2026) Besonderheit Geschmacksprofil
Black Ivory 1.000-1.200 € Elefanten-Verdauung, Thailand Mild, schokoladig, malzig
Geisha (Auktion) 600-800 € Seltene Arabica-Varietät, Panama Floral, Jasmin, tropische Früchte
Kopi Luwak (Wild) 400-600 € Schleichkatzen-Verdauung, Indonesien Erdig, weich, geringe Säure
Misha Coffee 300-500 € Nasenbär-Verdauung, Peru Nussig, Karamell, fruchtig
St. Helena 120-180 € Extrem isolierte Insel, Napoleon-Historie Karamell, würzig, mittlere Säure
Jamaica Blue Mountain 70-120 € Geschützte Herkunft, karibisches Klima Mild, ausgewogen, samtig
Hawaii Kona 60-100 € Vulkanböden, einziger US-Premium-Kaffee Vollmundig, nussig, butterartig
Excelsa 80+ € Seltene Liberica-Varietät, Zentralafrika Fruchtig, weinartig, komplex

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